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Transhumanismus und die Entfremdung vom Menschsein – Warum wir uns jetzt für das Natürliche entscheiden müssen

  • 25. März
  • 6 Min. Lesezeit


Der Mensch am Scheideweg

Wir bewegen uns in rasendem Tempo auf eine Zeit zu, in der unsere Entscheidungen von Algorithmen getroffen werden, Daten unsere Identität bestimmen und künstliche Intelligenzen unser Denken übernehmen sollen. Wir stehen an einer Wegscheide. Nicht morgen, nicht irgendwann – jetzt. Und das ist vielen nicht bewusst.


Es ist ein historischer Moment, in dem sich entscheidet, ob wir unsere Menschlichkeit bewahren – oder sie an eine technokratische Zukunft verlieren, die uns vorgaukelt, uns retten zu wollen, während sie uns in Wahrheit entmündigt und die Freiheit nimmt.


Was ist Transhumanismus – und warum ist er gefährlich?

Transhumanismus ist die Idee, den Menschen durch Technologie zu „verbessern“: Chips im Gehirn, künstliche Intelligenz als Erweiterung unseres Denkens, Biotechnologie zur Veränderung unseres Körpers, vollständige Vernetzung mit dem Supercomputer.


Die Aktivistin und Autorin Laura Aboli sagt ganz klar:

„Was sie als Fortschritt verkaufen, ist in Wahrheit ein Schritt weg von unserer Essenz.“

Der Transhumanismus versucht, das Menschsein zu „optimieren“, indem er es reduziert – auf Daten, auf Körperfunktionen, auf messbare Leistung. Was dabei verloren geht, ist das Unermessliche: Intuition, Mitgefühl, Spiritualität, die Fähigkeit zur Verbindung mit etwas Größerem.


Transhumanismus will ebenso den Tod besiegen – aber zu welchem Preis? Wollen wir wirklich ewig leben in einem Körper, der sich nicht mehr selbst reguliert und kontrolliert? Nicht mehr spürt, wahrnimmt, tanzt, fühlt – und immer unnatürlicher wird?


Wollen wir überleben – oder wollen wir leben?


Das HUMAN ALIVENESS INSTITUTE (HAI) stellt sich daher die Frage. Wollen wir ein „funktionierendes Leben“ führen, eingekapselt in Beton, Technik und bequemer Taubheit? Oder wollen wir wieder lernen, was es heißt, lebendig Mensch zu sein? Was bedeutet es, artgerecht zu leben – mit der Natur, mit unserem Körper, mit unserer inneren Stimme und Führung?


Mensch oder Maschine?

Die digitale Abhängigkeit ist längst da. Wir tragen sie in der Hosentasche. Der moderne Mensch ist auf dem Weg, ein "Thing" im "Internet of Things" zu werden. Der nächste Schritt? Das "Internet of Bodies" – Wearables unter der Haut, Gedankenkontrolle durch KI, Körper-zu-Körper-Kommunikation, genetische Modifikation. Alles das wird uns als Fortschritt verkauft. Aber spätestens jetzt sollte die Frage gestellt werden: Wovon schreiten wir eigentlich fort?


Unsere Antwort: Fort von uns selbst. Fort von Mutter Natur. Fort von einem artgerechten Leben für uns Menschen.


Einer der bekanntesten Transhumanisten ist der Zukunftsforscher Yuval Harari. Dieser äußerte im Jahr 2020 auf dem World Economic Forum Talk Folgendes:

„Die ganze Idee, dass Menschen eine Seele oder einen Geist haben und einen freien Willen – das ist vorbei... Menschen sind jetzt "hackbare" Tiere.“

Harari stellt hier nicht nur den freien Willen infrage, sondern beschreibt Menschen als manipulierbare biologische Maschinen – ein zentraler Gedanke im Transhumanismus.


Was dem Transhumanismus fehlt, ist Demut. Die Erkenntnis, dass der Mensch keine fehlerhafte Maschine ist, die man korrigieren muss – sondern ein Wunderwerk, das man wertschätzen und bewahren sollte.


Laura Aboli bringt es auf den Punkt:

„Transhumanismus ist die technokratische Version des Erlösungsgedankens. Nur dass wir dabei unsere Seele verlieren.“

Und sie ist nicht allein mit dieser Warnung. Auch Stimmen wie Karl Olsberg, promovierter KI-Experte und Kritiker der Technologisierung des Menschseins, oder Mo Gawdat, Ex-Google-Manager und KI-Mahner, sehen in der Verklärung der künstlichen Intelligenz eine ernsthafte Gefahr für unsere Identität.


Mo Gawdat beschreibt in einem Interview:

„Wir bauen Maschinen, die bald klüger sind als wir – ohne zu wissen, was Intelligenz eigentlich bedeutet. Aber Intelligenz ist nicht Weisheit. Und schon gar nicht Menschlichkeit.“

Die Vision des Transhumanismus ist eine Welt, in der wir nicht mehr fühlen müssen, weil Algorithmen unsere Entscheidungen treffen. In der wir nicht mehr mit der Natur verbunden sind, sondern unsere Körper digital vernetzt und gesteuert werden.


Inzwischen sprechen Technologie-Experten davon, dass wir in der transhumanistischen Vision nur noch Schnittstellen in einem größeren System sind – Knotenpunkte im digitalen System. Unser Wert bemisst sich dann an Daten, Leistungsfähigkeit, Rechenkapazität.


Doch was ist mit dem, was uns wirklich menschlich macht? Was ist mit Intuition, Mitgefühl, Verletzlichkeit?


Das verführerische Versprechen

„Die nächste Evolutionsstufe des Menschen“, „Unsterblichkeit durch Technologie“, „Verbesserung durch KI und Biotechnologie“ – der Transhumanismus gibt sich visionär.


Doch was wie Fortschritt klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als radikale Umdeutung des Menschlichen. Die Idee, unseren Körper „upzugraden“, unsere Gedanken zu optimieren, unsere Emotionen zu kontrollieren – ist nicht weniger als eine technokratische Entfremdung.


Karl Olsberg warnt:

Was wir für Fortschritt halten, ist oft nur eine neue Art der Entfremdung.

Die Frage lautet nicht, ob Technologie an sich schlecht ist. Die Frage ist, wer sie kontrolliert – und ob wir noch wissen, wer wir ohne sie sind.


Digitale Effizienz vs. gelebte Menschlichkeit

Der Transhumanismus will uns effizient machen – aber nicht lebendig. Er will uns funktional machen – aber nicht frei. Er will uns ewig machen – aber nicht ganz.

Er verspricht, uns Schmerzen zu nehmen, Unsicherheiten auszuradieren, Entscheidungsprozesse zu automatisieren. Aber das Leben besteht aus genau diesen Dingen: Zweifel, Entfaltung, Fehler machen, Ängste überwinden, Freude spüren, Tiefe zulassen, sich selbst erkennen und leben.


Beim HUMAN ALIVENESS INSTITUTE nennen wir das: Lebendiges Menschsein.

Wir glauben nicht an Optimierung. Wir glauben an Rückverbindung. Für natürliche Bedürfnisse braucht es keine künstlichen Lösungen.


Was auf dem Spiel steht: Natur, Körper, Seele

„Je weiter wir uns von der Natur entfernen, desto kränker werden wir – körperlich, seelisch und spirituell.“ – Laura Aboli

Die Symptome sind überall sichtbar:

  • Kinder, die lieber mit Tablets spielen als mit Tieren

  • Erwachsene, die ohne Bildschirmkontakt nicht mehr zur Ruhe kommen

  • Beziehungen, die von Algorithmen gelenkt und von Swipe-Gesten ersetzt werden


Der durchschnittliche amerikanische Teenager verbringt bis zum 30. Lebensjahr rund 30.000 Stunden in sozialen Medien. Das Gehirn wird dadurch neuroplastisch verändert – digital kompatibel, aber abhängig. Unser Gehirn, unser Nervensystem, ja sogar unsere DNA verändern sich durch Dauerbeschallung, Bildschirmzeit und Algorithmus gesteuertes Verhalten. Und das betrifft nicht nur Kinder und Jugendliche – sondern uns alle. Ohne echten Naturkontakt, echte Erfahrungen und echte menschliche Begegnungen verkümmert etwas in uns.


Wir beim HUMAN ALIVENESS INSTITUTE sehen die Folgen tagtäglich. Menschen kommen zu uns – erschöpft, entfremdet, auf der Suche nach etwas, das sie nicht benennen können. Und dann, im Kontakt mit der Natur, in Bewegung, in echter Begegnung, passiert etwas. Sie erinnern sich.


HUMAN ALIVENESS als Gegenbewegung zur Entmenschlichung

Beim HAI geht es nicht um Technikfeindlichkeit. Es geht um das, was uns Menschen wirklich stark macht:

  • Unser Gefühl für innere Führung

  • Unsere Fähigkeit zur Verbindung

  • Unser Sinn fürs Schöne und Lebendige

  • Unser Bedürfnis nach echter Gemeinschaft

  • Unsere Wildheit, unsere Sanftheit, unsere Verletzlichkeit


Es geht um Auswilderung – also die Rückkehr zu unserer natürlichen Art zu leben. Es geht darum, wieder barfuß auf der Erde zu stehen, den Wind auf der Haut zu spüren, den eigenen Herzschlag zu hören, die Natur als lebendiges Wesen und unsere Heimat zu erkennen.


Unsere Antwort auf Transhumanismus ist Rückbesinnung. Erinnerung daran, dass du nicht dafür gemacht bist, 10 Stunden am Tag zu sitzen um auf Bildschirme zu glotzen. Du bist nicht dafür gemacht, deine Zeit in digitalen Welten zu verlieren. Und du brauchst auch nicht optimiert zu werden, denn dein Körper ist perfekt. Vielmehr sollten wir wieder lernen, diese Körper artgerecht zu behandeln.


Du wurdest gemacht für:

  • Bewegung in freier Natur

  • Berührung und Verbindung

  • Wildheit, Schönheit und Stille

  • Tiefe und Sinn


Deshalb haben wir am HUMAN ALIVENESS INSTITUTE die WILD WITHIN Methode entwickelt – als ganzheitlichen Weg zurück zur Natur des Menschseins.

Leiden ist der Widerstand gegen das natürliche Selbst. - Martin Pleissner

Während Transhumanisten an der Verbesserung des Menschen arbeiten, glauben wir: Du warst nie defekt. Du hast dich nur entfremdet.


Im REWILD & RECONNECT Natur-Retreat wirst du keine Apps finden, keine Upgrades, keine Biohacks. Aber du wirst dich selbst finden. Deinen Atem. Deine Lebendigkeit. Deinen Rhythmus. Deinen Tribe.


Es ist Zeit, eine Entscheidung zu treffen

Wir können weiterhin glauben, dass Technologie uns erlöst. Oder wir erinnern uns daran, dass wir nie etwas verloren haben – wir haben nur vergessen, wo wir hingehören. In die Natur. In Gemeinschaft. In einen Körper, der lebendig ist. In ein Leben, das authentisch ist.


Was du jetzt tun kannst

👉 Komm zu einem unserer REWILD & RECONNECT Retreats.

👉 Entscheide dich für das Natürliche – bevor es zu spät ist.


Denn wenn wir nicht jetzt handeln, wird es bald keine Erinnerung mehr geben an das, was es einmal hieß, Mensch zu sein.



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